Home / Grünpflanzen / Feigenbaum Pflege

Feigenbaum Pflege: Kompass zur mediterranen Schönheit

feigenbaum pflege

Sein Anblick verheißt lichtdurchflutete Feigenhaine in der sanften Brise des Mittelmeerwindes, sein Duft das süßlich-warme Aroma mediterraner Sonnenfrüchte: Als eine der ältesten Kulturpflanzen der Erde hat sich die Echte Feige (wiss. Ficus carica) aus dem südwestasiatischen Raum hauptsächlich im Mittelmeerraum ausgebreitet. Der Feigenbaum steht symbolisch für die israelische Staatengründung und hatte bereits für Adam und Eva eine paradiesische Bedeutung. Erfahre hier alles, was Du über die Feigenbaum Pflege wissen musst.

  1. Charakteristische Eigenschaften
  2. Standort
  3. Bewässerung
  4. Düngung
  5. Überwinterung

Feigenbaum – charakteristische Eigenschaften

Die Echte Feige als Feigengewächs (wiss. Ficus) entstammt der Gattung Moracea – der Familie der Maulbeergewächse. Sie ist mit dem Maulbeerbaum (wiss. Morus) unmittelbar verwandt. Er benötigt viel Wärme und belohnt im Gegenzug mit üppigen Mengen an süßen Früchten. Diese reifen in heißen, trockenen Sommern besonders gut heran. Umso schwächender sind für die kälteempfindliche Pflanze Sommer mit kühleren Temperaturen. Vor allem ein knackiger Winter macht dem Feigenbaum deutlich zu schaffen. Mit dem nötigen Know-how kannst Du die Überwinterung unkompliziert realisieren. Der insgesamt pflegeleichte Feigenbaum ist ein umgänglicher Geselle und wird nur in seltenen Fällen von Schädlingen befallen oder Opfer einer Krankheit.

Feigenbaum Pflege – Standort

Der Feigenbaum mag vor allem Regionen, die auch im Winter keine allzu niedrigen Temperaturen zu verzeichnen haben. Dies können in mitteleuropäischen Gefilden unter anderem Weinbauregionen sein. Soll er beispielsweise in einem norddeutschen Garten in etwas rauerer Umgebung seinen Platz finden, lohnt es sich, einen sonnigen, gut geschützten Platz zu wählen. Dies kann die Südseite eines Hauses sein. Auch eine Mauer kann starken Wind von dem Gewächs abhalten. Die Echte Feige bevorzugt einen sandig-lehmigen Boden, welcher idealerweise neutral oder leicht sauer ist. Besonders gut eignet sich ein pH-Wert von etwa 6,0 bis 7,0. Alternativ zur Einpflanzung im Garten kannst Du den Feigenbaum auch in einen Kübel pflanzen.

Feigenbaum Pflege – Bewässerung

Der Feigenbaum liebt eine regelmäßige Zuführung von Wasser. Hast Du ihn in einen Kübel gepflanzt, ist das Bodenvolumen deutlich geringer als bei der Verpflanzung im Garten. Der Wasserverlust erfolgt in dem durchlässigen Substrat schneller als im Freiland. Daher ist eine Gabe von Wasser, sobald der obere Teil des Bodens abtrocknete, umso bedeutsamer. Staunässe hingegen solltest Du unbedingt vermeiden. Ist die Wassergabe zu viel oder zu gering, beginnt der Feigenbaum, seine Blätter abzuwerfen. Anders verhält es sich während der Wintermonate. Die Feigenbaum-Pflege kannst Du dann etwas zurückfahren, da der Baum in dieser Zeit kaum Wasser benötigt. Lediglich dann, wenn das Substrat nahezu trocken ist, solltest Du etwas Wasser geben. Da der Feigenbaum im Winter keine Blätter mehr hat, kann Wasser nicht verdunsten. Eine geringe Wassermenge ist daher ratsam.

Feigenbaum – Düngung

Eine leichte Düngung des Feigenbaumes ist im Zeitraum April bis September empfehlenswert. So kannst Du verhindern, dass es im Spätsommer zu einem verfrühten Fruchtabwurf kommt. Es eignen sich ein umweltschonender Bio-Dünger in Form eines Kalium-Düngers oder Zitrus-Düngers.

Feigenbaum Pflege – Überwinterung

Hältst Du den Feigenbaum im Kübel, ist ein frostfreier, heller Platz in einer Garage oder im Wintergarten geeignet. Im Freiland isolieren Stroh und Laub den Boden mit einer Mulchschicht. In Vlies und Reisig verpackt, kannst Du den Baum sicher überwintern.